AUF NACH PARIS AN DIE KLIMADEMO!

01.12.2015

Auch wenn die Behörden die Grossdemonstrationen der NGO verboten haben, werden wir mit Pro Natura und unserem Netzwerk Friends of the Earth nach Paris fahren und für ein wirksames Klimaabkommen demonstrieren.

Im Jahr 2009 demonstrierten 100‘000 Menschen in Kopenhagen für eine bessere Klimapolitik. Am 11. Dezember fahre ich - trotz allem - nach Paris, um das erneut zu tun, denn passiert ist seit damals zu wenig. Eine mindestens ebenso grosse  Menschenmenge soll den Entscheidungstragenden deutlich machen, dass es ein umfassendes und verbindliches Abkommen für die globale Klimapolitik braucht. An der Klimakonferenz in Paris 2015 (COP21) soll ein neues Klimaabkommen verabschiedet werden, welches das Kyoto-Protokoll ersetzt. Kürzlich haben die Grünen Basel-Stadt den Film «ThuleTuvalu» gezeigt, der die heutigen Auswirkungen des Klimawandels auf das Leben von Menschen rund um den Globus schildert: Die Inselbewohner von Tuvalu müssen ihre Heimat verlassen, weil sie untergeht. Die Jagd der Einwohner von Thule wird aufgrund der Eisschmelze immer schwieriger. Die ser Film hat mich darin bestärkt, dass die internationale Klimapolitik von grosser Bedeutung ist. Viele NGO engagieren sich dafür. «Friends of the Earth» zum Beispiel fordern eine massive Reduktion des CO2-Ausstosses, direkte Unterstützung für die heute schon vom Klimawandel Betroffenen und finanzielle Mittel für den Umstieg auf eine nachhaltige Energieversorgung. Um das zu fordern, braucht es uns am 11. und 12. Dezember in Paris.

Die schlimmen Geschehnisse in Paris haben die Meinungsäusserungsmöglichkeiten erschwert. Die grosse Demonstration wurde verboten. Die NGO-Verantwortlichen versuchen seither mit den Behörden zusammen ein bewilligtes Programm auf die Beine zu stellen. Das Vorgehen der Polizei an den bisherigen Kundgebungen ist dennoch äusserst fragwürdig.